Was sind die Ziele der „Generation Benedikt“?
Die „Generation Benedikt“ möchte die Begeisterung von vielen Jugendlichen und jungen
Erwachsenen für den katholischen Glauben in angemessener Weise öffentlich zum Ausdruck
bringen. Die Art und Weise, wie Papst Benedikt XVI. seine Botschaft den Menschen
guten Willens nahe bringen will, ist nach Ansicht der „Generation Benedikt“ von Respekt
und Freiheitsliebe geprägt. Ganz in diesem Sinn soll dabei ein besonderes Augenmerk
auf folgende Punkte gelenkt werden:
a) Unsere Kritik an der Gesellschaft
Die „Generation Benedikt“ setzt sich dafür ein, dass
- die Politik nicht durch utopische und ideologische Visionen gefährdet wird, die ihre
ethischen und menschlichen Qualitäten beeinträchtigen würden.
- die Medien gemäß ihrer gesellschaftlichen Mitgestaltung und Verantwortung das Ethos
der Gesellschaft wachsen lassen, indem sie Werkzeuge zur Förderung der allgemeinen
Teilnahme an der gemeinsamen Suche nach dem, was gerecht ist, werden (vgl. Enzyklika
„Caritas in Veritate“).
- Reformen in der Kirche sich nicht am Zeitgeist, sondern an der katholischen Tradition
und der Bibel als Wort Gottes orientieren.
b) Unser Verständnis von einer Kultur der Liebe
Die „Generation Benedikt“ steht für all die jungen Menschen,
- die ihre Verantwortung für die positive und christliche Gestaltung der Gesellschaft
wahrnehmen wollen.
- die sich aufrichtig und ohne ideologische Phantasien auf der Suche nach feststehenden
Wahrheiten befinden.
- die den Mensch nicht als Objekt, sondern als ein von Gott geschaffenes Geschöpf mit
einer unveräußerlichen Würde in allen Lebensphasen sehen.
- die Ehe und Familie als wesentliche Grundlage einer menschenwürdigen Gesellschaft
schätzen.
- die mit ihrer Sexualität verantwortungsvoll umgehen wollen.
- die ihr Gewissen im Einklang mit dem Glauben und der Katholischen Kirche bilden und
sensibilisieren wollen.
c) Unsere Beziehung zur Kirche als einer glaubwürdigen Institution
Die „Generation Benedikt“ versteht sich als Teil der Katholischen Kirche und unterstützt
sie, denn
- die Kirche ist glaubwürdig. Sie selbst hat nichts davon, gesellschaftlich unpopuläre
Lehren zu vertreten. Ginge es der Kirche um Macht und Anerkennung, würde sie seit
ihrem Bestehen eine andere Botschaft vertreten haben. Das treue Bekenntnis zu einmal
erkannten Wahrheiten vermittelt Glaubwürdigkeit, wie wir als junge Menschen sie von
keiner anderen Institution kennen.
- die Kirche ist zukunftsorientiert. Die in der Kirche gelebte Tradition lenkt den
Blick - besonders von uns jungen Menschen - auf die wesentlichen und über das Alltägliche
hinausweisenden Dinge.
- die Kirche ist erfahren. Sie besteht seit knapp 2000 Jahren und kennt dadurch wie
keine andere Institution den Menschen in all seinen Facetten. Die Kirche selbst besteht
aus Menschen mit einer jeweils eigenen Geschichte. Diesen Erfahrungsschatz wollen
wir für uns nutzen.
- die Kirche ist nicht egoistisch. Sie weist vielmehr über den weit verbreiteten Egoismus
in unserer Gesellschaft hinaus. Wir verstehen uns selbst als Teil dieser Kirche und
wollen an ihrem entscheidenden Dienst mitwirken: Dem einzelnen Menschen zu helfen,
das Gute zu wählen.
d) Unser Verhältnis zum Papst
Die „Generation Benedikt“ fühlt sich von Papst Benedikt XVI. ernst genommen und geschätzt,
dagegen weder unterdrückt noch bevormundet, weil:
- dieser Papst in seinen Schriften und Ansprachen das zum Ausdruck bringt, weshalb
wir uns „jung“ fühlen: Unseren Drang nach dem Idealen, nach dem Großen, Guten und
Wahren. Er speist uns nicht mit „vorläufigen“ oder „teilweise glaubwürdigen“ Wahrheiten
ab, sondern bemüht sich um uns und unser Glück.
- dieser Papst unserem Wunsch nach einer Einheit der Christen glaubwürdig gerecht werden
will.
- dieser Papst für uns ein bescheidener Hirte in einer von Orientierungslosigkeit geprägten
Zeit ist.
dieser Papst für Wahrheiten steht, die er mit einem liebenden Herz und Verstand
begründen kann. Seine Wahrheiten stützen sich nicht nur auf tagesaktuelle Mehrheiten.